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낭만적 아이러니 양태 연구 : 프리드리히 슐레겔의 『아테네움』과 티이크의 『금발의 에크베르트』를 중심으로

Eine Untersuchung zur romantischen Ironie Friedrich Schlegels und deren künstlerischen Darstellung

초록/요약

In Bezug auf die Kritik an der Romantik, sie sei eine ,Reaktion‘ auf die Gegenwart, zielt die vorliegende Arbeit darauf ab, die zwei folgenden Fragen zu beantworten. Zum einen, ob der reaktionäre Charakter der Romantik nur die Sehnsucht nach dem Vergangenen ist, zum anderen, worin die Modernität der Romantik bestehen mag. Um diese Fragen zu klären, muss man zuerst den zeitlichen Kontext beachten. Wenn man die romantische Erscheinung nur in Bezug auf den äußerlichen Charakter betrachtet, müsste man höchstwahrscheinlich nur der Kritik recht geben, was wiederum das kritische, reflexive Element der Romantik auslassen würde. Das 18. Jahrhundert war eine Zeit, in der es nicht nur den Glauben an die Kraft der Vernunft, sondern auch nicht geringen Zweifel daran gab. In solch einer Periode versucht die romantische Bewegung ihre eigene Form und ihren eigenen Stil des Denkens zu entwickeln. Um ihr Ziel ,die Sehnsucht nach dem Unendlichen‘ in der Wirklichkeit darzustellen, arbeitet Friedrich Schlegel am 󰡔Athenäum󰡕(1798-1800), dem Kern der Theorie der romantischen Denkweise. Als dialektisches ,Gespräch‘ wird hier der fragmentarische Schreibstil absichtlich angewandt, der sich als Allegorie der unendlichen dialogischen Denkprozesse erweisen soll. Das romantische Denken lehnt das antinomische Schema von Vernunft und Gefühl ab und betont dabei die unaufhörliche, dialektische Bewegungskraft der Widersprüche. Die romantische Ironie von Schlegel, die sich durch diese Widersprüche präsentiert und so in sich die unendliche Kraft enthalten soll, hat die Struktur des steten Wechsels von Selbstschöpfung und Selbstvernichtung. Dort ist die Struktur des Negativen(Selbstvernichtung) eingenommen als unentbehrlicher Teil der Struktur des Positiven(Selbstschöpfung). Das romantische Denken, das eine ironische Struktur annimmt, wird auch durch den äußeren Trieb, den ,Einfall‘ herbeigeführt. Die Einfälle agieren als äußerlicher Stoß, der immer wieder die Verbindung und Trennung des gedanklichen Gehaltes verursacht. Der dialektische Charakter zwischen dem Positiven und dem Negativen ist hier auch zu sehen. Schließlich ist der romantische Denkprozess nichts anderes als eine ewige Bewegung, die mittels der Einfälle die stete Veränderung und Ausdehnung des Äußeren erfährt und durch ironische Selbstschöpfung und Selbstvernichtung auf das Unendliche zielt. Tiecks Der Blonde Eckbert bringt diese Struktur des romantischen Denkens zum Ausdruck. Berthas Reise als junges Mädchen läuft nicht ohne Anstoß. Äußere Einflüsse greifen ständig in ihre Reise ein und bringen sie immer wieder dazu, einen neuen Weg zu nehmen. Diese Mittel erweisen sich als ,Einfälle‘ der romantischen Denkbewegung. Bei der Beobachtung ihres Sich-den-Weg-Nehmens, fällt auch auf, dass Bertha sich selbst oder die Realität, in der sie sich befindet, wiederholt in Vergessen geraten läßt. Sie muss nämlich den Gehalt des Gegenwärtigen erst vergessen haben, um sich erneut in Bewegung zu setzen. Die ironische Wechselbeziehung zwischen (Sich-)Vergessen und Weiterlaufen mag sie manchmal schwebend lassen, dennoch läuft sie immer weiter auf das ,Zukünftige‘, also das Unendliche zu. Das Ende des Märchens ist Chaos, das wiederum den Anfang und das Ende der romantischen Denkbewegung zugleich darstellt. Das romantische Chaos macht als ,das System der Systemlosigkeit‘ den Grund für das romantische Denken aus. Die Welt des Märchens ist auch aufgebaut auf dem chaotischen Grund, wo man den Traum von der Realität nicht mehr trennen kann und die Struktur der Rahmenerzählung sich auflöst. Das Märchen oder der Lauf des Märchens kann somit als die romantische Selbstreflexionsbewegung der Kunst gelesen werden. Die Modernität der Romantik beschränkt sich jedoch nicht darauf, dass die Romantik die Autonomie der Kunst nachdrücklich propagiert, sondern ist auch an der Prozesshaftigkeit des flexiblen Denkens zu beobachten. Es nimmt das Negative als eine positive Kraft in sich auf, so dass der Lauf des Denkens stets dynamisches Gespräch bleibt, und nicht auf einem statischen Einheitszustand beharrt.

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목차

목차

1. 머리말 1

2. ‘새로운’ 낭만적 사유의 탄생 5
2.1. 프랑스 혁명에서 정신적 혁명으로 6
2.2. 󰡔아테네움󰡕: 혁명적 글쓰기의 탄생 12

3. 낭만적 사유의 양태: 부정성의 긍정 20
3.1. 낭만적 사유와 아이러니: 예술의 자기창조와 자기파괴의 공간 23
3.2. 낭만적 창조와 파괴의 작동 계기: 착상 29
3.3. 낭만적 사유의 종착지: 카오스 vs. 시스템 35

4. 낭만적 아이러니의 동화적 구현: 󰡔금발의 에크베르트󰡕 42
4.1. 동화의 외적 계기: ‘착상’들 46
4.2. 베르타의 자기성찰과 자기부정: ‘망각’의 여정 56
4.3. 동화의 종착지 63

5. 맺는말 69

참고문헌 73
Zusammenfassung 79

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